Accrual principle
Das Accrual principle besagt, dass Ein- und Auszahlungen nicht zum Zeitpunkt ihres Zu- oder Abflusses erfolgswirksam erfasst (also nicht ereignisorientiert) werden, sondern den Perioden zugeordnet, denen sie wirtschaftlich zuzuordnen sind (IAS 1.25).
Oder anders gesagt: Kosten sind der Periode zuzuordnen, in der auch die Erträge erwachsen.
Dieser Grundsatz der Periodenzuordnung - wann es angewachsen ist - gilt nach US-GAAP sowie nach IAS.
Ferner müssten nach dem matching principle Aufwendungen, die in direktem Zusammenhang mit entsprechenden Erträgen stehen, in der Periode erfolgswirksam berücksichtigt werden, in der die Erträge erfasst werden.
siehe auch: Istdaten, Istleistungen, Istkosten
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